MoniSamira
Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer zurück (arabisches Sprichwort)
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Marokko - Tour April 2018

Marrakesch - Merzouga - Marrakesch

Während meiner Reise im April 2017 hatte ich mich in die Wüste verliebt und wollte unbedingt noch einmal in so einem Camp übernachten. Ich wählte wieder für die ersten Tage, wie bei meinem letzten Kurz-Trip, das Hotel Narjisse in Marrakesch. Es ist ein kleines Hotel, liegt zentrumsnah, allerdings ohne Frühstück. Dies bevorzuge ich sogar, da ich gern in den Straßencafés oder in der Medina an einfachen Ständen esse. Dort bekommt man alles frisch und lecker und zu einem guten Preis. Es versteht sich von selbst, dass ich gleich am ersten Morgen ins Hamam bin. Einen Termin hatte ich mir schon von zu Hause via Internet organisiert. Vielen Dank an die Mitarbeiter, die auch so etwas möglich machen. Diese ersten Tage in Marrakesch vergingen sehr schnell. Ich traf mich mit Freunden, besuchte sie teilweise auch zu Hause und unternahm mit ihnen einen Ausflug in das Ourika-Tal. Die Abende verbrachte ich meistens in der Medina oder auf dem Djemaa el Fna. Ein Ticket für den Bus hatte ich mir am Vortag gekauft und so konnte es am dritten Tag auf die 12-stündige Fahrt nach Merzouga gehen. Es ist zwar anstrengend, aber immer wieder interessant… ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Meine gebuchte Übernachtung, die Auberge Chez Julia, ist eine sehr familiär geführte Herberge / Pension. Sie liegt inmitten von Merzouga, da wo auch die Einheimischen wohnen. Da ich am späten Abend mit dem Bus aus Marrakesch anreiste, hatte ich um die Organisation eines Transfers gebeten. Es hat super geklappt. Man wird sofort wie ein Familienmitglied aufgenommen, alle sind freundlich, nett und hilfsbereit. Das Frühstück sowie das Dinner sind landestypisch und hervorragend. Die Ausstattung ist einfach, aber sauber. Ich kannte mich ja schon ein wenig in diesem Ort aus und begab mich am nächsten Morgen zu den bekannten Stellen, an denen sich die Guides zum Teetrinken und Palavern treffen. Auf dem Weg dorthin wurde ich dabei sogar von einigen Bewohnern persönlich begrüßt, sie erinnerten sich noch an mich. Eine tolle Erfahrung! So kam es auch, dass ich mich Hammadi von Camel Trip Morocco anvertraute und bei ihm meine Wüstentour mit Übernachtungen in der Wüste buchte. Am späten Nachmittag ging es dann mit dem Kamel los. Leider hatte ich auch dieses Jahr Pech, es war sehr sehr windig. Es stellte sich dann später heraus, dass andere Touristen abgesagt hatten und ich die Einzige im Camp war. Trotzdem wurde das volle Programm durchgezogen.

Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer zurück…

…genau das fiel mir bei diesem Wüstentrip ein. Unvergessliche Momente mit dem Guide und Organisator Hammadi, der mit Leib und Seele die Wüste liebt. Nur so ist es auch möglich, diese Liebe an seine Gäste zu vermitteln und die wahren Schönheiten der Sandwüsten mit Ihren großen Dünen, aber auch die der Steinwüsten zu erkennen. Er ist ein wahrer Wüstensohn und man merkt sofort, dass er seine Heimat und die Wüste liebt. Wie sagte auch schon Antoine de Saint-Exupéry?:

„Ich habe die Wüste immer geliebt:

man setzt sich auf eine Sanddüne, man sieht nichts, man hört nichts.

Und währenddessen strahlt etwas in der Stille.“

Die Zelte im Camp sind sehr gut ausgestattet, die Matratzen weich. Es gibt genügend Decken, die man auch manchmal bei kalten Nächten benötigt. Auch Toiletten und sogar Duschen sind vorhanden. Das Essen ist hervorragend und wird frisch gekocht, nichts wird aufgewärmt. Die Jungs machen einen super Job. Dann am Abend am Feuer zu sitzen und den Trommelklängen und dem Gesang zuzuhören, das treibt mir jetzt noch die Gänsehaut über den Rücken. Sterne gibt es in der Sahara... unglaublich...!!! Ich bin einfach nur begeistert. Ich war mehrere Tage im Camp, wobei ich morgens (der Wind war oft sehr starkt) zurück nach Merzouga ritt und am Nachmittag wieder, teilweise mit anderen Touristen, in das Camp zurück kam. Einen fast windstillen Tag verbrachte ich dann doch noch komplett im Camp und habe es nicht bereut. Fotos…

Mein Fazit zu dieser Reise:

Die Wüste hatte nicht nur meine Seele berührt, sie hatte mich in ihren Bann gezogen. Ich kam wirklich als ein anderer Mensch zurück... Nur in dieser Unendlichkeit fand ich zu mir selbst und begriff, was wirklich wichtig ist! Als ich dann nach fast einer Woche mit dem Bus nach Marrakesch zurück fuhr, wurde mir bewusst, dass es nicht nur Sonnenschein und schönes Wetter in Marokko gibt. Am Tag zuvor muss ein Unwetter mit Regen und Gewitter von Marrakesch bis zum Hohen Atlas (Tizi n’Tichka-Pass) getobt haben, dies hatte Erdrutsche usw. verursacht. Die Busfahrt war somit nicht so relaxt wie bei der Hinfahrt. Mir kam es auch recht kühl in Marrakesch vor. Die letzten Tage in Marrakesch verbrachte ich noch mit Freunden. Wir besuchten u.a. den Jardin Majorelle, einen botanischer Garten in Marrakesch, und natürlich gingen wir am Abend zum Djemaa el Fna und am letzten Abend wieder in das „Dar Essalam“. Obwohl ich 2 Wochen in dem herrlichen Land Marokko verbringen durfte, ging die Zeit wieder viel zu schnell vorüber und es folgte, wie jedes Mal, ein Abschied mit Tränen…

Finde heraus, was dich glücklich macht und dann wiederhole es!

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Marrakesch - Merzouga - Marrakesch

Während meiner Reise im April 2017 hatte ich mich in die Wüste verliebt und wollte unbedingt noch einmal in so einem Camp übernachten. Ich wählte wieder für die ersten Tage, wie bei meinem letzten Kurz- Trip, das Hotel Narjisse in Marrakesch. Es ist ein kleines Hotel, liegt zentrumsnah, allerdings ohne Frühstück. Dies bevorzuge ich sogar, da ich gern in den Straßencafés oder in der Medina an einfachen Ständen esse. Dort bekommt man alles frisch und lecker und zu einem guten Preis. Es versteht sich von selbst, dass ich gleich am ersten Morgen ins Hamam bin. Einen Termin hatte ich mir schon von zu Hause via Internet organisiert. Vielen Dank an die Mitarbeiter, die auch so etwas möglich machen. Diese ersten Tage in Marrakesch vergingen sehr schnell. Ich traf mich mit Freunden, besuchte sie teilweise auch zu Hause und unternahm mit ihnen einen Ausflug in das Ourika-Tal. Die Abende verbrachte ich meistens in der Medina oder auf dem Djemaa el Fna. Ein Ticket für den Bus hatte ich mir am Vortag gekauft und so konnte es am dritten Tag auf die 12-stündige Fahrt nach Merzouga gehen. Es ist zwar anstrengend, aber immer wieder interessant… ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Meine gebuchte Übernachtung, die Auberge Chez Julia, ist eine sehr familiär geführte Herberge / Pension. Sie liegt inmitten von Merzouga, da wo auch die Einheimischen wohnen. Da ich am späten Abend mit dem Bus aus Marrakesch anreiste, hatte ich um die Organisation eines Transfers gebeten. Es hat super geklappt. Man wird sofort wie ein Familienmitglied aufgenommen, alle sind freundlich, nett und hilfsbereit. Das Frühstück sowie das Dinner sind landestypisch und hervorragend. Die Ausstattung ist einfach, aber sauber. Ich kannte mich ja schon ein wenig in diesem Ort aus und begab mich am nächsten Morgen zu den bekannten Stellen, an denen sich die Guides zum Teetrinken und Palavern treffen. Auf dem Weg dorthin wurde ich dabei sogar von einigen Bewohnern persönlich begrüßt, sie erinnerten sich noch an mich. Eine tolle Erfahrung! So kam es auch, dass ich mich Hammadi von Camel Trip Morocco anvertraute und bei ihm meine Wüstentour mit Übernachtungen in der Wüste buchte. Am späten Nachmittag ging es dann mit dem Kamel los. Leider hatte ich auch dieses Jahr Pech, es war sehr sehr windig. Es stellte sich dann später heraus, dass andere Touristen abgesagt hatten und ich die Einzige im Camp war. Trotzdem wurde das volle Programm durchgezogen.

Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer

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…genau das fiel mir bei diesem Wüstentrip ein. Unvergessliche Momente mit dem Guide und Organisator Hammadi, der mit Leib und Seele die Wüste liebt. Nur so ist es auch möglich, diese Liebe an seine Gäste zu vermitteln und die wahren Schönheiten der Sandwüsten mit Ihren großen Dünen, aber auch die der Steinwüsten zu erkennen. Er ist ein wahrer Wüstensohn und man merkt sofort, dass er seine Heimat und die Wüste liebt. Wie sagte auch schon Antoine de Saint-Exupéry?:

„Ich habe die Wüste immer geliebt:

man setzt sich auf eine Sanddüne, man sieht nichts, man hört

nichts.

Und währenddessen strahlt etwas in der Stille.“

Die Zelte im Camp sind sehr gut ausgestattet, die Matratzen weich. Es gibt genügend Decken, die man auch manchmal bei kalten Nächten benötigt. Auch Toiletten und sogar Duschen sind vorhanden. Das Essen ist hervorragend und wird frisch gekocht, nichts wird aufgewärmt. Die Jungs machen einen super Job. Dann am Abend am Feuer zu sitzen und den Trommelklängen und dem Gesang zuzuhören, das treibt mir jetzt noch die Gänsehaut über den Rücken. Sterne gibt es in der Sahara... unglaublich...!!! Ich bin einfach nur begeistert. Ich war mehrere Tage im Camp, wobei ich morgens (der Wind war oft sehr starkt) zurück nach Merzouga ritt und am Nachmittag wieder, teilweise mit anderen Touristen, in das Camp zurück kam. Einen fast windstillen Tag verbrachte ich dann doch noch komplett im Camp und habe es nicht bereut. Fotos…

Mein Fazit zu dieser Reise:

Die Wüste hatte nicht nur meine Seele berührt, sie hatte mich in ihren Bann gezogen. Ich kam wirklich als ein anderer Mensch zurück... Nur in dieser Unendlichkeit fand ich zu mir selbst und begriff, was wirklich wichtig ist! Als ich dann nach fast einer Woche mit dem Bus nach Marrakesch zurück fuhr, wurde mir bewusst, dass es nicht nur Sonnenschein und schönes Wetter in Marokko gibt. Am Tag zuvor muss ein Unwetter mit Regen und Gewitter von Marrakesch bis zum Hohen Atlas (Tizi n’Tichka-Pass) getobt haben, dies hatte Erdrutsche usw. verursacht. Die Busfahrt war somit nicht so relaxt wie bei der Hinfahrt. Mir kam es auch recht kühl in Marrakesch vor. Die letzten Tage in Marrakesch verbrachte ich noch mit Freunden. Wir besuchten u.a. den Jardin Majorelle, einen botanischer Garten in Marrakesch, und natürlich gingen wir am Abend zum Djemaa el Fna und am letzten Abend wieder in das „Dar Essalam“. Obwohl ich 2 Wochen in dem herrlichen Land Marokko verbringen durfte, ging die Zeit wieder viel zu schnell vorüber und es folgte, wie jedes Mal, ein Abschied mit Tränen…

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