MoniSamira
Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer zurück (arabisches Sprichwort)
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Sonstige Ausflugsziele

Cascades d’Ouzoud - Wasserfälle von Ouzoud

In zauberhafter Landschaft des Mittleren Atlas rauschen die in 1088 m Höhe gelegenen Wasserfälle des Ouzoud in mehreren Stufen über rote Felsen 110 m in die Tiefe, bevor sie ca. 3 km entfernt in den Oued El Abid münden. Die Ufer der Wasserfälle sind von Feigenbäumen und urwaldähnlichen Lianen bewachsen. Auf einem Fußweg kann man an die Oberkante der Wasserfälle gelangen. Auf einem steileren Weg kommt man nach unten. Dort ist es möglich, mit einer kleinen Fähre den Fluss zu überqueren und auf einem Weg über Treppen wieder nach oben zu gelangen. Oberhalb der Fälle befinden sich noch einige Mühlen, die noch in Betrieb sind. Im Ort bei den Wasserfällen kann man sich in netten Restaurants bei einem typischen marokkanischen Schmorgericht aus der Tajine stärken.

Volubilis - archäologische Ausgrabungsstätte

In der Nähe Meknès befindet sich diese sehr gut erhaltene archäologische Ausgrabungsstätte aus dem ehemaligen römischen Reich. In der Antike war Volubilis eine wichtige römische Stadt am westlichen Rand des römischen Herrschaftsbereiches. Die Stadt wurde wahrscheinlich um 25 v. Chr. unter Juba II. gegründet. Möglicherweise an der Stelle einer karthagischen Siedlung aus dem 3. Jh. v. Chr. Die Überreste der riesigen Säulen sowie die bunten Mosaike sind erstaunlich. 1997 wurde die Ausgrabungsstätte zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt.

Ourika-Tal

Der Fluss Ourika entspringt an den Hängen des Toubkal-Massivs und versickert in der Ebene von Marrakesch. Das hochgelegene Tal beginnt etwa 30 km südöstlich von Marrakesch beim Ort Souk Tnine de l'Ourika und zieht sich ca. 25 km in südlicher Richtung bis nach Asgaour und Setti Fatma. Noch im frühen 20. Jh lebten die Bewohner fast abgeschnitten von der Außenwelt. Es verbesserte sich erst mit den Transportmöglichkeiten und dem Tourismus. Trotzdem ist das Tal noch recht ursprünglich geblieben. Der Fluss teil in den Ortschaften wie in zwei Hälften. Auf einer Seite befinden sich Cafés und Restaurants am Flussufer sowie Souvenirläden und ein paar Hotels. Den anderen Teil erreicht man nur über abenteuerliche Brücken oder Bretter-Konstruktionen. Der etwas anstrengende Aufstieg zum Wasserfall ist sehr steil und oftmals sehr rutschig. Festes Schuhwerk ist von Vorteil, weil man teilweise über größere Steine und glatte Felsenbrocken steigen muss.

Erfoud & Erg Chebbi

Erfoud wurde 1917 als französischer Militärstützpunkt gegründet und liegt am gleichnamigen Berg. Der Ort ist nicht nur Marktort, sondern auch das Zentrum des Tafilalet. Tausende von Dattelpalmen findet man in der größten Taloase des Landes. Größe Attraktion der Stadt ist das jährliche Dattelfest, das im Oktober stattfindet. Südöstlich von Erfoud (ca. 50 km) bei der Oase Merzouga sind die größten und höchsten Sanddünen Marokkos, der Erg Chebbi. Dieser Touristenmagnet ist ca. 30 km lang und 10 km breit sowie ca. 150 m hoch. Er erhebt sich als rotgoldener Sandberg aus der grauen Hamada. Bei Sonnenauf- und untergang ein fantastisches Farbenspiel, welches täglich Karawanen von Touristen in Jeeps und auf dem Kamelrücken erleben.

Jardin Majorelle

Der Jardin Majorelle ist ein ca. 4000 m² großer botanischer Garten in Marrakesch. Der französische Maler Jacques Majorelle ließ sich 1919 in Marokko nieder und legte 1923 einen Garten an. Seine Kunst ist heute fast in Vergessenheit geraten. Er verwendete in diesem Garten spezielle Abstufungen des Kobaltblau, welches man nach ihm als Majorelle-Blau bezeichnet. Es sind Pflanzen aller fünf Kontinente, neben einem Bambuswäldchen, hauptsächlich Kakteen und Bougainvillea angepflanzt. Er umfasste 1999 dreihundert Arten, vor allem eine vielfältige Kakteenbepflanzung. Seit 1947 ist der Garten öffentlich zugänglich. 1980 wurde er von dem französischen Modedesigner Yves Saint Laurent und seinem Lebensgefährten und Geschäftspartner Pierre Bergé gekauft. 1997 gründete Bergé eine Stiftung, die sich um den Erhalt der Anlage kümmern soll. Sie ließen den verwilderten Garten in mehreren Etappen wiederherstellen. Nach seinem Abschied vom Modegeschäft 2002 wurde die Villa und der Garten zu einem der Rückzugsorte von Yves Saint Laurent. Nach seinem Tod im Jahr 2008 wurde seine Asche im Rosengarten verstreut. In der Gartenanlage befindet sich auch das Islamische Kunstmuseum von Marrakesch, mit nordafrikanischen Textilien aus Saint- Laurents persönlicher Kollektion sowie Keramiken, Schmuck und Gemälden von Majorelle. Die Anlage wird von 650.000 Besuchern jährlich besichtigt. Ich war ehrlich gesagt, etwas enttäuscht! Ein für mich zwar sehr schönes, aber überbewertetes Ausflugsziel, weil täglich mit Reisebussen Massen von Touristen dort abgeliefert werden. Ich bin allein mit einem Petit-Taxi hingefahren. Von Ruhe und Entspannung habe ich nichts gemerkt. Vielleicht ist es in den frühen Morgenstunden, gleich nach der Eröffnung, besser! Ein kombiniertes Ticket für den Garten, das Berber-Museum und das Yves Saint Laurent Museum kostet ca. 18 €. Das Einzelticket nur für den Garten kostet ca. 7 €.

Tineghir (auch Tinerhir)

Es ist eine Oasenstadt im Süden Marokkos in der Region Drâa-Tafilalet. Es sind die zwei große Palmenoasen, die Tinghirs Reiz ausmachen und zu Erkundungsgängen auffordern – eine verläuft in ost-westlicher und die andere in nord-südlicher Richtung. Beide bilden grüne Uferlandschaften entlang des Oued Todgha. Auf einem Plateau stehen die Ruinen einer anfangs des 20. Jh. entstandenen Glaoua-Kasbah. Tineghir ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die Todgha-Schlucht. Sie liegt ca. 12 km nördlich von Tinghir und ist mit ihren spektakulären, etwa 300 m hohen und fast senkrecht abfallenden Felswänden ein touristisch interessantes Highlight. Fotos…
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Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer zurück (arabisches Sprichwort)
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Sonstige Ausflugsziele

Cascades d’Ouzoud - Wasserfälle von Ouzoud

In zauberhafter Landschaft des Mittleren Atlas rauschen die in 1088 m Höhe gelegenen Wasserfälle des Ouzoud in mehreren Stufen über rote Felsen 110 m in die Tiefe, bevor sie ca. 3 km entfernt in den Oued El Abid münden. Die Ufer der Wasserfälle sind von Feigenbäumen und urwaldähnlichen Lianen bewachsen. Auf einem Fußweg kann man an die Oberkante der Wasserfälle gelangen. Auf einem steileren Weg kommt man nach unten. Dort ist es möglich, mit einer kleinen Fähre den Fluss zu überqueren und auf einem Weg über Treppen wieder nach oben zu gelangen. Oberhalb der Fälle befinden sich noch einige Mühlen, die noch in Betrieb sind. Im Ort bei den Wasserfällen kann man sich in netten Restaurants bei einem typischen marokkanischen Schmorgericht aus der Tajine stärken.

Volubilis - archäologische Ausgrabungsstätte

In der Nähe Meknès befindet sich diese sehr gut erhaltene archäologische Ausgrabungsstätte aus dem ehemaligen römischen Reich. In der Antike war Volubilis eine wichtige römische Stadt am westlichen Rand des römischen Herrschaftsbereiches. Die Stadt wurde wahrscheinlich um 25 v. Chr. unter Juba II. gegründet. Möglicherweise an der Stelle einer karthagischen Siedlung aus dem 3. Jh. v. Chr. Die Überreste der riesigen Säulen sowie die bunten Mosaike sind erstaunlich. 1997 wurde die Ausgrabungsstätte zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Ourika-Tal

Der Fluss Ourika entspringt an den Hängen des Toubkal-Massivs und versickert in der Ebene von Marrakesch. Das hochgelegene Tal beginnt etwa 30 km südöstlich von Marrakesch beim Ort Souk Tnine de l'Ourika und zieht sich ca. 25 km in südlicher Richtung bis nach Asgaour und Setti Fatma. Noch im frühen 20. Jh lebten die Bewohner fast abgeschnitten von der Außenwelt. Es verbesserte sich erst mit den Transportmöglichkeiten und dem Tourismus. Trotzdem ist das Tal noch recht ursprünglich geblieben. Der Fluss teil in den Ortschaften wie in zwei Hälften. Auf einer Seite befinden sich Cafés und Restaurants am Flussufer sowie Souvenirläden und ein paar Hotels. Den anderen Teil erreicht man nur über abenteuerliche Brücken oder Bretter-Konstruktionen. Der etwas anstrengende Aufstieg zum Wasserfall ist sehr steil und oftmals sehr rutschig. Festes Schuhwerk ist von Vorteil, weil man teilweise über größere Steine und glatte Felsenbrocken steigen muss.

Erfoud & Erg Chebbi

Erfoud wurde 1917 als französischer Militärstützpunkt gegründet und liegt am gleichnamigen Berg. Der Ort ist nicht nur Marktort, sondern auch das Zentrum des Tafilalet. Tausende von Dattelpalmen findet man in der größten Taloase des Landes. Größe Attraktion der Stadt ist das jährliche Dattelfest, das im Oktober stattfindet. Südöstlich von Erfoud (ca. 50 km) bei der Oase Merzouga sind die größten und höchsten Sanddünen Marokkos, der Erg Chebbi. Dieser Touristenmagnet ist ca. 30 km lang und 10 km breit sowie ca. 150 m hoch. Er erhebt sich als rotgoldener Sandberg aus der grauen Hamada. Bei Sonnenauf- und untergang ein fantastisches Farbenspiel, welches täglich Karawanen von Touristen in Jeeps und auf dem Kamelrücken erleben.

Jardin Majorelle

Der Jardin Majorelle ist ein ca. 4000 m² großer botanischer Garten in Marrakesch. Der französische Maler Jacques Majorelle ließ sich 1919 in Marokko nieder und legte 1923 einen Garten an. Seine Kunst ist heute fast in Vergessenheit geraten. Er verwendete in diesem Garten spezielle Abstufungen des Kobaltblau, welches man nach ihm als Majorelle-Blau bezeichnet. Es sind Pflanzen aller fünf Kontinente, neben einem Bambuswäldchen, hauptsächlich Kakteen und Bougainvillea angepflanzt. Er umfasste 1999 dreihundert Arten, vor allem eine vielfältige Kakteenbepflanzung. Seit 1947 ist der Garten öffentlich zugänglich. 1980 wurde er von dem französischen Modedesigner Yves Saint Laurent und seinem Lebensgefährten und Geschäftspartner Pierre Bergé gekauft. 1997 gründete Bergé eine Stiftung, die sich um den Erhalt der Anlage kümmern soll. Sie ließen den verwilderten Garten in mehreren Etappen wiederherstellen. Nach seinem Abschied vom Modegeschäft 2002 wurde die Villa und der Garten zu einem der Rückzugsorte von Yves Saint Laurent. Nach seinem Tod im Jahr 2008 wurde seine Asche im Rosengarten verstreut. In der Gartenanlage befindet sich auch das Islamische Kunstmuseum von Marrakesch, mit nordafrikanischen Textilien aus Saint-Laurents persönlicher Kollektion sowie Keramiken, Schmuck und Gemälden von Majorelle. Die Anlage wird von 650.000 Besuchern jährlich besichtigt. Ich war ehrlich gesagt, etwas enttäuscht! Ein für mich zwar sehr schönes, aber überbewertetes Ausflugsziel, weil täglich mit Reisebussen Massen von Touristen dort abgeliefert werden. Ich bin allein mit einem Petit-Taxi hingefahren. Von Ruhe und Entspannung habe ich nichts gemerkt. Vielleicht ist es in den frühen Morgenstunden, gleich nach der Eröffnung, besser! Ein kombiniertes Ticket für den Garten, das Berber-Museum und das Yves Saint Laurent Museum kostet ca. 18 €. Das Einzelticket nur für den Garten kostet ca. 7 €.

Tineghir (auch Tinerhir)

Es ist eine Oasenstadt im Süden Marokkos in der Region Drâa- Tafilalet. Es sind die zwei große Palmenoasen, die Tinghirs Reiz ausmachen und zu Erkundungsgängen auffordern – eine verläuft in ost-westlicher und die andere in nord-südlicher Richtung. Beide bilden grüne Uferlandschaften entlang des Oued Todgha. Auf einem Plateau stehen die Ruinen einer anfangs des 20. Jh. entstandenen Glaoua-Kasbah. Tineghir ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die Todgha-Schlucht. Sie liegt ca. 12 km nördlich von Tinghir und ist mit ihren spektakulären, etwa 300 m hohen und fast senkrecht abfallenden Felswänden ein touristisch interessantes Highlight. Fotos…
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