MoniSamira
Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer zurück (arabisches Sprichwort)
© 2008-2019 by schroetie - Datenschutzerklärung & Impressum

Ronda

… eine Kleinstadt in der andalusischen Provinz Málaga. Sie liegt rund 113 km westlich der Provinzhauptstadt Málaga und 50 km nördlich der Costa del Sol in einer Berglandschaft, zu der auch die Naturparks Sierra de Grazalema und Sierra de las Nieves gehören. Die Gemeinde Ronda ist eine der größten Ortschaften unter den „weißen Dörfern“ Andalusiens. Bekannt ist Ronda vor allem für seine Lage. Die maurisch geprägte Altstadt, La Ciudad, liegt auf einem steil abfallenden Felsplateau. Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, durch eine knapp 100 m tiefe, vom Río Guadalevín gebildete, Tajo de Ronda genannte Schlucht getrennt. Der Abgrund wird von drei Brücken: die Puente Árabe („Arabische Brücke“), die Puente Viejo („Alte Brücke“) und die bekannteste, die im 18. Jh. erbaute Puente Nuevo („Neue Brücke“) überspannt. Mitte des 18. Jh. wurde auch die Stierkampfarena „Plaza de Toros de Ronda“ erbaut. Die aus Sandstein gebaute Arena hat einen Durchmesser von 66 Metern und eine Kapazität von etwa 6000 Zuschauern. Sie gilt als eine der ältesten und eine der schönsten ihrer Art. Die Außenansicht ist schmucklos und in der Art des spanischen späten Barocks ausgeführt. Innen sind zwei Galerien geschossartig angeordnet. Jede Etage hat fünf Sitzreihe. 136 Pfeiler stützen das Holzziegeldach. In einem anderen Teil der Arena ist das Stierkampfmuseum untergebracht, das Museo Taurino. Es bietet einen Überblick über die Geschichte des Stierkampfs. Ausgestellt sind Kostüme berühmter Stierkämpfer, Zeichnungen, Gemälde sowie zahlreiche Originalplakate. In einem Saal sind zahlreiche historische Feuerwaffen ausgestellt. Neben dem Museum liegen Reithalle und Ställe der Cavallerie Real Maestranza de Ronda, die sich dem klassischen Dressurreiten widmet. Ebenfalls ab dem 18. Jh. entwickelten drei Generationen der Familie Romero – Francisco, Juan und Pedro – alle geboren in Ronda, die Regeln des modernen Stierkampfes. Täglich strömen tausende Tagesbesucher aus der Umgebung der Urlaubsorte an der Costa del Sol nach Ronda. Neben den o.g. Sehenswürdigkeiten ist ein Bummel durch die schönen Gassen von Ronda und der Besuch der Kirche Santa María la Mayor zu empfehlen. Weiterhin gibt es Betriebe zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte und traditionell auch zur Herstellung von Möbeln, die, wie meistens in südlichen Ländern, ihre Arbeiten im Freien ausüben, also auch zum Zuschauen. Fotos…
Foto: © by schroetie - weitere >> Flickr-Online-Album
Übersicht Spanien
Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer zurück (arabisches Sprichwort)
Datenschutzerklärung & Impressum - © 2008-2019 by schroetie

Ronda

… eine Kleinstadt in der andalusischen Provinz Málaga. Sie liegt rund 113 km westlich der Provinzhauptstadt Málaga und 50 km nördlich der Costa del Sol in einer Berglandschaft, zu der auch die Naturparks Sierra de Grazalema und Sierra de las Nieves gehören. Die Gemeinde Ronda ist eine der größten Ortschaften unter den „weißen Dörfern“ Andalusiens. Bekannt ist Ronda vor allem für seine Lage. Die maurisch geprägte Altstadt, La Ciudad, liegt auf einem steil abfallenden Felsplateau. Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, durch eine knapp 100 m tiefe, vom Río Guadalevín gebildete, Tajo de Ronda genannte Schlucht getrennt. Der Abgrund wird von drei Brücken: die Puente Árabe („Arabische Brücke“), die Puente Viejo („Alte Brücke“) und die bekannteste, die im 18. Jh. erbaute Puente Nuevo („Neue Brücke“) überspannt. Mitte des 18. Jh. wurde auch die Stierkampfarena „Plaza de Toros de Ronda“ erbaut. Die aus Sandstein gebaute Arena hat einen Durchmesser von 66 Metern und eine Kapazität von etwa 6000 Zuschauern. Sie gilt als eine der ältesten und eine der schönsten ihrer Art. Die Außenansicht ist schmucklos und in der Art des spanischen späten Barocks ausgeführt. Innen sind zwei Galerien geschossartig angeordnet. Jede Etage hat fünf Sitzreihe. 136 Pfeiler stützen das Holzziegeldach. In einem anderen Teil der Arena ist das Stierkampfmuseum untergebracht, das Museo Taurino. Es bietet einen Überblick über die Geschichte des Stierkampfs. Ausgestellt sind Kostüme berühmter Stierkämpfer, Zeichnungen, Gemälde sowie zahlreiche Originalplakate. In einem Saal sind zahlreiche historische Feuerwaffen ausgestellt. Neben dem Museum liegen Reithalle und Ställe der Cavallerie Real Maestranza de Ronda, die sich dem klassischen Dressurreiten widmet. Ebenfalls ab dem 18. Jh. entwickelten drei Generationen der Familie Romero – Francisco, Juan und Pedro – alle geboren in Ronda, die Regeln des modernen Stierkampfes. Täglich strömen tausende Tagesbesucher aus der Umgebung der Urlaubsorte an der Costa del Sol nach Ronda. Neben den o.g. Sehenswürdigkeiten ist ein Bummel durch die schönen Gassen von Ronda und der Besuch der Kirche Santa María la Mayor zu empfehlen. Weiterhin gibt es Betriebe zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte und traditionell auch zur Herstellung von Möbeln, die, wie meistens in südlichen Ländern, ihre Arbeiten im Freien ausüben, also auch zum Zuschauen. Fotos…
Foto: © by schroetie - weitere >> Flickr-Online-Album
MoniSamira
Übersicht Spanien