MoniSamira
Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer zurück (arabisches Sprichwort)
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Merzouga

Tor zur Sanddüne des Erg Chebbi

Merzouga ist ein kleiner Wüstenort mit etwa 500 Einwohnern in der Provinz Errachidia (Region Drâa-Tafilalet) im Südosten Marokkos. Der Ort liegt zu Füßen der Sanddünen des Erg Chebbi. Die Einwohner von Merzouga leben jahrhundertelang vom Anbau von Getreide und Gemüse auf ihren Oasenfeldern (Oasenwirtschaft). Die Felder wurden durch traditionelle unterirdische Bewässerungskanäle (mit dem notwendigen Wasser versorgt, dieses hatte sich über Jahrhunderte in großen Depots unterhalb der Dünen gesammelt. Auch Viehwirtschaft war in geringen Umfang möglich. Merzouga ist fast komplett in Lehmbauweise errichtet. Die meisten Häuser (Hotels, Geschäfte, Restaurants) sind erst in nach 1980 erbaut worden. Traditionelles Dorfleben sucht man aber vergeblich. Die touristische Infrastruktur ist gut ausgebaut. Manche Hotels haben sogar einen Pool. In Zusammenarbeit mit örtlichen Agenturen vermitteln sie auch ein- oder mehrtägige Wüstentrips mit Kamelen oder Jeeps. Nach einem heftigen Unwetter im Mai 2006 richteten Überschwemmungen große Schäden an Gebäuden, Autos und am Bewässerungssystem an. Viele wurden obdachlos, drei Menschen fanden den Tod. Im selben Jahr hielt Jean Michel Jarre in den Dünen vor Merzouga zugunsten der UNESCO das Konzert „Water for Life“. Damit setzte er sich für verantwortungsvolleren Umgang mit Trinkwasser ein. Fotos…
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Merzouga ist ein kleiner Wüstenort mit etwa 500 Einwohnern in der Provinz Errachidia (Region Drâa-Tafilalet) im Südosten Marokkos. Der Ort liegt zu Füßen der Sanddünen des Erg Chebbi. Die Einwohner von Merzouga leben jahrhundertelang vom Anbau von Getreide und Gemüse auf ihren Oasenfeldern (Oasenwirtschaft). Die Felder wurden durch traditionelle unterirdische Bewässerungskanäle (mit dem notwendigen Wasser versorgt, dieses hatte sich über Jahrhunderte in großen Depots unterhalb der Dünen gesammelt. Auch Viehwirtschaft war in geringen Umfang möglich. Merzouga ist fast komplett in Lehmbauweise errichtet. Die meisten Häuser (Hotels, Geschäfte, Restaurants) sind erst in nach 1980 erbaut worden. Traditionelles Dorfleben sucht man aber vergeblich. Die touristische Infrastruktur ist gut ausgebaut. Manche Hotels haben sogar einen Pool. In Zusammenarbeit mit örtlichen Agenturen vermitteln sie auch ein- oder mehrtägige Wüstentrips mit Kamelen oder Jeeps. Nach einem heftigen Unwetter im Mai 2006 richteten Überschwemmungen große Schäden an Gebäuden, Autos und am Bewässerungssystem an. Viele wurden obdachlos, drei Menschen fanden den Tod. Im selben Jahr hielt Jean Michel Jarre in den Dünen vor Merzouga zugunsten der UNESCO das Konzert „Water for Life“. Damit setzte er sich für verantwortungsvolleren Umgang mit Trinkwasser ein. Fotos…
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