MoniSamira
Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer zurück (arabisches Sprichwort)
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Cordoba

… drittgrößte Stadt Andalusiens. Wie die meisten Besucher, gelangten auch wir über die Puente Romano (span. „Römische Brücke“) zum beeindruckendsten Bauwerk Cordobas. Es ist die Mezquita, die Moschee- Kathedrale. Von hier aus wurde einst das mächtige Reich Al-Andalus regiert Emir Ab dar Rahman I. legte im Jahr 785 den Grundstein für die Moschee, die im Laufe der Zeit dreimal vergrößert wurde. Mit einer Fläche von ca. 23.000 m² (inklusive Vorhof) war die Moschee zur Zeit ihrer Erbauung die drittgrößte der Welt. Im 16. Jh. ließ Kaiser Karl V. eine Kathedrale in die Moschee hinein bauen. Um dies zu bewerkstelligen, mussten 63 Säulen entfernt werden. Damit wurde der endlos wirkende Säulenwald unwiederbringlich zerstört. Der heutige Glockenturm der Kathedrale war einst das Minarett, was man bei genauer Betrachtung noch sehen kann. Nach dem Durchlaufen des Vorhofes gelangt man in den Innenraum der Moschee. Inmitten von über 800 Säulen, ähnlich einen Palmenhain, kann man in der Mezquita wandeln, um dann mitten in der Moschee zur Kathedrale zu gelangen. Die Moschee-Kathedrale und die Altstadt von Cordoba gehören seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch wenn tausende Touristen täglich Cordoba bevölkern, lohnt sich der Besuch trotzdem. Kleine Gassen, mit Blumen geschmückte Häuser bieten einen wunderschönen Anblick. Wer in der ersten Maihälfte hier ist, kann anlässlich des Festival de los Patios Cordobese die Prämierung der schönsten Innenhöfe miterleben, die zu dieser Zeit der Öffentlichkeit zugänglich sind. Die wohl beste örtliche Reiseleiterin hatten wir hier in der Person von Isabella. Sie hat uns ihre Stadt und alles Sehenswerte nicht nur hervorragend erklärt, sondern auch viel Hintergrundinformationen über Andalusien – speziell zum Thema der Reise „Maurisches Erbe und Flamenco“ - gegeben. Es waren genau die Informationen, die wir am Begrüßungsabend im Hotel vermisst hatten. Fotos…
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… drittgrößte Stadt Andalusiens. Wie die meisten Besucher, gelangten auch wir über die Puente Romano (span. „Römische Brücke“) zum beeindruckendsten Bauwerk Cordobas. Es ist die Mezquita, die Moschee-Kathedrale. Von hier aus wurde einst das mächtige Reich Al-Andalus regiert Emir Ab dar Rahman I. legte im Jahr 785 den Grundstein für die Moschee, die im Laufe der Zeit dreimal vergrößert wurde. Mit einer Fläche von ca. 23.000 m² (inklusive Vorhof) war die Moschee zur Zeit ihrer Erbauung die drittgrößte der Welt. Im 16. Jh. ließ Kaiser Karl V. eine Kathedrale in die Moschee hinein bauen. Um dies zu bewerkstelligen, mussten 63 Säulen entfernt werden. Damit wurde der endlos wirkende Säulenwald unwiederbringlich zerstört. Der heutige Glockenturm der Kathedrale war einst das Minarett, was man bei genauer Betrachtung noch sehen kann. Nach dem Durchlaufen des Vorhofes gelangt man in den Innenraum der Moschee. Inmitten von über 800 Säulen, ähnlich einen Palmenhain, kann man in der Mezquita wandeln, um dann mitten in der Moschee zur Kathedrale zu gelangen. Die Moschee-Kathedrale und die Altstadt von Cordoba gehören seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch wenn tausende Touristen täglich Cordoba bevölkern, lohnt sich der Besuch trotzdem. Kleine Gassen, mit Blumen geschmückte Häuser bieten einen wunderschönen Anblick. Wer in der ersten Maihälfte hier ist, kann anlässlich des Festival de los Patios Cordobese die Prämierung der schönsten Innenhöfe miterleben, die zu dieser Zeit der Öffentlichkeit zugänglich sind. Die wohl beste örtliche Reiseleiterin hatten wir hier in der Person von Isabella. Sie hat uns ihre Stadt und alles Sehenswerte nicht nur hervorragend erklärt, sondern auch viel Hintergrundinformationen über Andalusien – speziell zum Thema der Reise „Maurisches Erbe und Flamenco“ - gegeben. Es waren genau die Informationen, die wir am Begrüßungsabend im Hotel vermisst hatten. Fotos…
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