MoniSamira
Wer in die Wüste hineingeht, kommt als ein Anderer zurück (arabisches Sprichwort)
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Ägypten - allgemein

Land der frühen Hochkultur

Ägypten ist ein Staat im nordöstlichen Afrika mit über 87 Millionen Einwohnern und einer Fläche von über einer Million km². Kairo ist die Hauptstadt und die gleichzeitig die größte Metropole Afrikas und Arabiens. Weitere Millionenstädte des Landes sind Alexandria und Giseh. Das Alte Ägypten gilt als eine der frühesten Hochkulturen der Welt. Ägypten hat als interkontinentaler Staat eine Landbrücke vom größeren afrikanischen Teil nach Asien, zur Sinai-Halbinsel. Das Land hat vor allem wegen seiner großen Bevölkerung eine enorme politische und kulturelle Ausstrahlung in der arabischen und islamischen Welt. Aber auch in der Geschichte der Zivilisation der Menschheit hatte das Land eine große Bedeutung. Davon zeugen viele Ausgrabungen und antike architektonische Sehenswürdigkeiten. Hier entstand bereits um 3000 v. Chr. mit dem Alten Ägypten eine der frühen Hochkulturen der Alten Welt. Das begehrte Land am Nil erlebte nach der Pharaonenzeit eine wechselvolle Geschichte von vielen Fremdherrschaften, bis es 1922 wieder seine Selbstständigkeit erlangte. Aber auch jetzt endeten die Machtkämpfe um Ägypten nicht, sie gingen im Innern weiter. Die Proteste des Arabischen Frühlings erfassten 2011 auch Ägypten. Ägypten liegt innerhalb des nordafrikanischen Trockengürtels mit sehr wenig Niederschlägen, sowie beträchtlichen Temperaturschwankungen. Nur der nördliche Küstenstreifen und das Nildelta sind mit Winterniederschlägen zwischen 100 und 200 mm beeinflusst; südlich von Kairo regnet es äußerst selten. Es gibt fünf detailliertere Klimagebiete. Die Bevölkerung siedelt primär im Niltal, im Nildelta, am Sueskanal und an den touristisch bedeutsamen Orten am Meer. Der Großteil der Bevölkerung – etwa 91% – sind Nachkommen der alten Ägypter. Durch Einwanderung und Vermischungen wurden sie mit der Zeit kulturell und sprachlich arabisiert. Als unvermischte Nachfahren gelten die sesshaften und Ackerbau treibenden Fellachen und die christlichen Kopten, welche vorwiegend in Oberägypten und in den Städten leben. Die Amtssprache ist Arabisch. Im Süden sprechen viele Menschen Nubisch. Dann gibt es noch eine Berbersprache und weitere Sprachen und territoriale Dialekte. Als Fremdsprachen sind Französisch und Englisch verbreitet. Staatlich anerkannt sind nur Muslime, Christen und Juden. Daneben existieren in Ägypten noch verschiedene andere kleinere Religionsgemeinschaften. Etwa 90 % der Einwohner Ägyptens bekennen sich zum sunnitischen Islam. Ägypten hat die nach Südafrika stärkste Industrie Afrikas. Die Landwirtschaft spielt trotzdem noch eine große Rolle. Die frühere sozialistische Planwirtschaft wurde ab den 1970er Jahren unter Präsident Anwar as-Sadat liberalisiert und nach Außen geöffnet. In den 1990ern wurden mehrere staatliche Unternehmen privatisiert. Ägypten ist ein stark industrialisiertes Land, allerdings ist die Landwirtschaft nach wie vor eine wichtige Grundlage der Wirtschaft. Die Haupteinnahmequellen sind der Erlös aus dem Erdölexport, der Benutzung des Sueskanals sowie der Tourismus. Das Niltal war die Heimat einer der ältesten Kulturen der Welt, deren Geschichte über 3000 Jahre andauerte. Viele verschiedene Fremdherrschaften drückten der Kulturlandschaft ihren Stempel auf. Die ägyptische Identität entwickelte sich in dieser Zeit aus der Anpassung an zwei neue Religionen, Islam und Christentum... und einer neuen Sprache, dem Arabischen, heraus. Sehenswürdigkeiten: Direkt am Nil liegt die Stadt Luxor, auch bekannt als die „Stadt der Paläste“. Früher hieß die Stadt „Theben“ und stellte das religiöse Zentrum des Landes dar. Hier kann man u.a. den Luxor- und Karnak-Tempel besichtigen. Tal der Könige, in der Nähe von Luxor, ist die bedeutendste Totenstätte der ägyptischen Pharaonen beheimatet. Ein ganz besonderes Highlight wurde 1922 entdeckt: die Sargkammer des Pharaos Tutanchamun. Leider ist im gesamten Tal der Könige das Fotografieren strengstens verboten! Abu Simbel (Tempelanlage) Assuan-Staudamm Kairo und das Ägyptisches Museum in Kairo Pyramiden von Gizeh, Sphinx Für mich leider unverständlich, dass in einen eigentlich hochkultivierten Land der Müll die Oberhand bekommen hat. Egal wo man langkommt: Müll, Müll, Müll!!! Es scheint niemanden zu stören, alles auf die Straße zu werfen bzw. Müllhaufen entlang der Straßen aufzutürmen.
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Übersicht Ägypten
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Ägypten - allgemein

Land der frühen Hochkultur

Ägypten ist ein Staat im nordöstlichen Afrika mit über 87 Millionen Einwohnern und einer Fläche von über einer Million km². Kairo ist die Hauptstadt und die gleichzeitig die größte Metropole Afrikas und Arabiens. Weitere Millionenstädte des Landes sind Alexandria und Giseh. Das Alte Ägypten gilt als eine der frühesten Hochkulturen der Welt. Ägypten hat als interkontinentaler Staat eine Landbrücke vom größeren afrikanischen Teil nach Asien, zur Sinai-Halbinsel. Das Land hat vor allem wegen seiner großen Bevölkerung eine enorme politische und kulturelle Ausstrahlung in der arabischen und islamischen Welt. Aber auch in der Geschichte der Zivilisation der Menschheit hatte das Land eine große Bedeutung. Davon zeugen viele Ausgrabungen und antike architektonische Sehenswürdigkeiten. Hier entstand bereits um 3000 v. Chr. mit dem Alten Ägypten eine der frühen Hochkulturen der Alten Welt. Das begehrte Land am Nil erlebte nach der Pharaonenzeit eine wechselvolle Geschichte von vielen Fremdherrschaften, bis es 1922 wieder seine Selbstständigkeit erlangte. Aber auch jetzt endeten die Machtkämpfe um Ägypten nicht, sie gingen im Innern weiter. Die Proteste des Arabischen Frühlings erfassten 2011 auch Ägypten. Ägypten liegt innerhalb des nordafrikanischen Trockengürtels mit sehr wenig Niederschlägen, sowie beträchtlichen Temperaturschwankungen. Nur der nördliche Küstenstreifen und das Nildelta sind mit Winterniederschlägen zwischen 100 und 200 mm beeinflusst; südlich von Kairo regnet es äußerst selten. Es gibt fünf detailliertere Klimagebiete. Die Bevölkerung siedelt primär im Niltal, im Nildelta, am Sueskanal und an den touristisch bedeutsamen Orten am Meer. Der Großteil der Bevölkerung – etwa 91% – sind Nachkommen der alten Ägypter. Durch Einwanderung und Vermischungen wurden sie mit der Zeit kulturell und sprachlich arabisiert. Als unvermischte Nachfahren gelten die sesshaften und Ackerbau treibenden Fellachen und die christlichen Kopten, welche vorwiegend in Oberägypten und in den Städten leben. Die Amtssprache ist Arabisch. Im Süden sprechen viele Menschen Nubisch. Dann gibt es noch eine Berbersprache und weitere Sprachen und territoriale Dialekte. Als Fremdsprachen sind Französisch und Englisch verbreitet. Staatlich anerkannt sind nur Muslime, Christen und Juden. Daneben existieren in Ägypten noch verschiedene andere kleinere Religionsgemeinschaften. Etwa 90 % der Einwohner Ägyptens bekennen sich zum sunnitischen Islam. Ägypten hat die nach Südafrika stärkste Industrie Afrikas. Die Landwirtschaft spielt trotzdem noch eine große Rolle. Die frühere sozialistische Planwirtschaft wurde ab den 1970er Jahren unter Präsident Anwar as-Sadat liberalisiert und nach Außen geöffnet. In den 1990ern wurden mehrere staatliche Unternehmen privatisiert. Ägypten ist ein stark industrialisiertes Land, allerdings ist die Landwirtschaft nach wie vor eine wichtige Grundlage der Wirtschaft. Die Haupteinnahmequellen sind der Erlös aus dem Erdölexport, der Benutzung des Sueskanals sowie der Tourismus. Das Niltal war die Heimat einer der ältesten Kulturen der Welt, deren Geschichte über 3000 Jahre andauerte. Viele verschiedene Fremdherrschaften drückten der Kulturlandschaft ihren Stempel auf. Die ägyptische Identität entwickelte sich in dieser Zeit aus der Anpassung an zwei neue Religionen, Islam und Christentum... und einer neuen Sprache, dem Arabischen, heraus. Sehenswürdigkeiten: Direkt am Nil liegt die Stadt Luxor, auch bekannt als die „Stadt der Paläste“. Früher hieß die Stadt „Theben“ und stellte das religiöse Zentrum des Landes dar. Hier kann man u.a. den Luxor- und Karnak-Tempel besichtigen. Tal der Könige, in der Nähe von Luxor, ist die bedeutendste Totenstätte der ägyptischen Pharaonen beheimatet. Ein ganz besonderes Highlight wurde 1922 entdeckt: die Sargkammer des Pharaos Tutanchamun. Leider ist im gesamten Tal der Könige das Fotografieren strengstens verboten! Abu Simbel (Tempelanlage) Assuan-Staudamm Kairo und das Ägyptisches Museum in Kairo Pyramiden von Gizeh, Sphinx Für mich leider unverständlich, dass in einen eigentlich hochkultivierten Land der Müll die Oberhand bekommen hat. Egal wo man langkommt: Müll, Müll, Müll!!! Es scheint niemanden zu stören, alles auf die Straße zu werfen bzw. Müllhaufen entlang der Straßen aufzutürmen.
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